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KulturStiftung der Länder
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Bundesverband Deutscher Stiftungen
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Kulturkreis der deutschen Wirtschaft im BDI e.V.
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LabforCulture
Sechzehn Länder – eine Kulturnation
1987 beschlossen die damals elf Länder der Bundesrepublik, eine Stiftung für die nationale Kultur zu gründen: die Kulturstiftung der Länder, an der auch der Bund beteiligt sein sollte. Im Oktober 1991 traten die neuen Länder bei.
Förderung von national wertvollem Kulturgut
Rückerwerbungen von Sammlungsverlusten bilden einen Schwerpunkt der Förderungen, sei es, um kriegsbedingte Verluste auszugleichen, sei es, um die großen Lücken wieder zu schließen, die 1937 durch die Nationalsozialisten und deren Aktion „Entartete Kunst“ in den öffentlichen Sammlungen entstanden ist. Herausragende Werke der Malerei, Grafik, Skulptur, Fotografie, des Kunstgewerbes sowie der Musik und Literatur prägen das Bild unserer Nation. Diese Werke für Deutschland zu bewahren, sie in Museen, Archiven und Bibliotheken, oft sogar am Ort ihrer Entstehung zu erhalten, gehört zu den vorrangigen Aufgaben auf kulturellem Gebiet. Die Kulturstiftung der Länder stellt dafür unbürokratisch, effizient und schnell die finanziellen Mittel bereit. Seit 1988 konnten damit Förderungen im Gesamtwert von über 500 Millionen Euro gesichert werden.
Forum für Beratung und Diskussion
Die Kulturstiftung der Länder ist auch beratend tätig, beispielsweise bei Rückforderungsansprüchen oder Vertragsverhandlungen. So greift sie wichtige kulturpolitische Themen auf und initiiert Tagungen, Diskussionsrunden und Hintergrundsgespräche wie das Bündnis für Theater, die Kinder- und Jugendkulturinitiative KINDER ZUM OLYMP! sowie zu Fragen der Restitution.
Projekte, Publikationen
Die meisten der durch die Kulturstiftung der Länder geförderten Projekte werden in der stiftungseigenen Schriftenreihe PATRIMONIA publiziert. Die Förderungen werden hier von der jeweiligen Institution wissenschaftlich vorgestellt. Seit 2005 erscheint viermal jährlich das Magazin der Kulturstiftung der Länder ars pro toto. Es richtet sich direkt an Freunde und Förderer sowie an alle Kunst- und Kulturinteressierten. Mit Berichten über erfolgte Rettungsaktionen, Porträts von kulturfördernden Partnern, Interviews und Reportagen aus dem Umfeld der Stiftungsarbeit, aktuellen Informationen aus der Kulturlandschaft der Länder und vor allem Hilfeaufrufen für vom Zerfall bedrohte Kulturgüter präsentiert sich die Stiftung und möchte neue Förderer für ihre Arbeit gewinnen.
Die Organe der Kulturstiftung der Länder sind Stiftungsrat, Vorstand und Kuratorium:
Der Freundeskreis der Kulturstiftung der Länder wurde im September 1999 mit Persönlichkeiten aus Industrie, Wirtschaft, aus Kultur und Wissenschaft gegründet.
Vorstand: Dr. Dietrich H. Hoppenstedt (Berlin); Dr. Elmar Weingarten (Frankfurt/Main); Dr. Gernot von Grawert-May (Berlin); Heinrich v. Mettenheim (Frankfurt/Main); Dr. Dieter Sellner (Berlin).
Kulturstiftung der Länder
Lützowplatz 9
10785 Berlin
Telefon: +49 30 893635-0
Telefax: +49 30 89142-51
E-Mail:
info@kulturstiftung.de
Internet:
www.kulturstiftung.de
Profil im
DIZK
Als Dachverband und Interessenvertretung der Stiftungen in Deutschland fördert der Bundesverband mit vielfältigen Projekten, Veranstaltungen und Publikationen den Stiftungsgedanken. Er setzt sich gegenüber der Politik für verbesserte Rahmenbedingungen ein und vermittelt der Öffentlichkeit Informationen über das Stiftungswesen. Zu seinen Dienstleistungsangeboten gehören u.a. Beratung, Austausch in Arbeitskreisen, Weiterbildungen in der Deutschen StiftungsAkademie und Zertifizierung von Stiftungen.
Der Bundesverband vertritt seit 1948 die Interessen der Stiftungen in Deutschland. Er ist der älteste und mit über 2.600 Mitgliedern auch der größte Stiftungsverband in Europa.
Bundesverband Deutscher Stiftungen
Mauerstr. 93
10117 Berlin
Telefon: +49 30 897947-0
Telefax: +49 30 897947-81
E-Mail:
Post@Stiftungen.org
Internet:
www.stiftungen.org
Der Arbeitskreis versteht sich als Sprachrohr der Kunst- und Kulturstiftungen. Neben einem Treffen auf dem Deutschen StiftungsTag findet eine Sitzung im Herbst eines jeden Jahres in Zusammenarbeit mit dem Kulturkreis der deutschen Wirtschaft im BDI statt. Im Arbeitskreis werden aktuelle Fragestellungen behandelt, Projekte vorgestellt und praktische Hilfen für die Stiftungsarbeit angeboten.
Der Kulturkreis der deutschen Wirtschaft im BDI e.V. ist die einzige überregionale Institution für den Dialog zwischen Kultur und Wirtschaft. Rund 400 Mitglieder aus allen Bereichen der Wirtschaft setzen sich mit ihren Beiträgen und Spenden für den Erhalt eines lebendigen und zukunftsorientierten Kulturlebens in Deutschland ein. Zentrale Aufgabe des Kulturkreises ist es, junge Künstlerinnen und Künstler zu fördern: Seit seiner Gründung 1951 hat der Kulturkreis über 1.000 Künstler unterstützt. Darüber hinaus initiiert der Kulturkreis richtungweisende Projekte wie aktuell die Grundsatzförderung "Bronnbacher Stipendium – Kulturelle Kompetenz für künftige Führungskräfte" an der Universität Mannheim.
Es war immer ein wichtiges Anliegen des Kulturkreises, den direkten Austausch zwischen den Mitgliedern und den Künstlern zu fördern. Auf der Jahrestagung, bei Atelier- bzw. Sammlungsbesuchen oder durch die aktive Mitwirkung an der Gremienarbeit schafft der Kulturkreis für seine Mitglieder zahlreiche Möglichkeiten für unmittelbare Begegnungen innerhalb des Kunstbetriebs.
Darüber hinaus versteht sich der Kulturkreis als Plattform für die Unternehmen, die sich für Kultur engagieren. Gerade das Engagement kleinerer und mittlerer Betriebe ist nur unzureichend bekannt, der Kulturkreis kommuniziert es über den engeren Wirkungskreis hinaus auf nationaler Ebene – und will es darüber bestärken. Dank seiner über 50-jährigen Erfahrung in der Kunst- und Kulturförderung ist der Kulturkreis auch ein kompetenter Partner für die Entwicklung und Umsetzung von Förderprojekten. Seine Förderprogramme in der Bildenden Kunst, Musik, Literatur und Architektur bieten zahlreiche Ansatzpunkte für eigene lokale Förderung – über Patenschaften, Kooperationen mit Musikfestivals, Lesungen oder auch im Bereich der ästhetischen Bildung.
Der Kulturkreis möchte Unternehmen von der Notwendigkeit, in Kultur zu investieren, überzeugen, ihnen ein solches Engagement ermöglichen und sie in ihrem bestehenden Engagement bestärken.
So bietet er seinen Mitgliedern ein hervorragendes Netzwerk für Kultur, Wirtschaft und Politik. Als kulturpolitischer Sprecher der Wirtschaft in all jenen Fragen, die die private Kulturfinanzierung betreffen, engagierte sich der Kulturkreis u. a. wirksam bei der Novellierung des Sponsoringerlasses und des Stiftungsrechts und setzte sich erfolgreich für den Erhalt des steuerlichen Spendenabzugs bei Kapitalgesellschaften ein.
Kulturkreis der deutschen Wirtschaft im BDI e.V.
Haus der Deutschen Wirtschaft
11053 Berlin
Telefon: +49 30 2028-1435
Telefax: +49 30 2028-2435
Internet:
www.kulturkreis.org
Profil im
DIZK
Eine Initiative der European Cultural Foundation
LabforCulture.org is a new, fully interactive website for all those involved in arts and culture
who create, collaborate, share and produce across borders in Europe. LabforCulture.org is a vast
source of online information, debate and research on European cultural cooperation.
LabforCulture.org provides regularly updated information on:
LabforCulture also provides an interactive space where users can add new content to the site,
publish blogs, debate in online forums and create a profile to link to others working in the
sector.
LabforCulture has been developed as an online tool for cultural practitioners, operators and
managers, as well as artists and arts organisations, cultural researchers, research bodies, policy
makers and funders in arts and culture. It is very much a partnership project and is jointly
developed, funded and supported by many of Europe's leading cultural organisations, including
Deutsches InformationsZentrum Kulturförderung (DIZK).
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